Meditation oder Versenkung

 

Was ist Meditation?   Was ist Versenkung?  

 Wohin führen diese Übungen?

 

 

"Die Seele baumeln lassen, spazieren gehen, entspannen, achtsam sein, Fantasie- Reisen" etc….

Diese und viele andere Dinge werden oft als Meditation bezeichnet und angeboten.

 

Wissenschaftlich gesehen handelt es sich jedoch bei solchen Angeboten, lediglich um Übungen der Konzentration, daher zu Recht um Meditation, was übersetzt nachsinnen bedeutet.

 

Konzentration bedeutet - äußerlich betrachtet - auf etwas seine gesamte Aufmerksamkeit zu richten und durch zielgerichtetes Tun, genaue Ergebnisse zu schaffen.

Innerlich betrachtet bedeutet Konzentration jedoch genau das Gegenteil! Die Energie ist nicht auf eine Aktivität zu richten, sondern soll von dort abgezogen werden, damit das Denken still wird.

Wir sollen also alle Denkaktivitäten loslassen und jegliches „Tun“ wie „Denken“ zur völligen inneren und äußeren Stille bringen.

 

Um darüber hinaus den Zustand der „inneren Leere“ zu erreichen, müssen wir zuerst die „Eigenständigkeit“ unseres Denkapparates zur Ruhe führen.

Wir dürfen daher nicht – wie viele Lehrer unwissentlich behaupten – den aufkommenden Gedanken nachhängen und ihnen so weitere Nahrung geben. Durch diese Art der Aufmerksamkeit verstärken wir sonst die Gedankenenergien, wodurch sie weiter wachsen und nicht aufgelöst werden.

 

Wissenschaftliche Konzentration daher entsteht erst, wenn wir aufkommende Gedanken sofort visuell in eine weiß-leuchtende Flamme (eine Kerze), die wir vor uns, später aber auf der Stirninnenseite visualisieren, hineinleiten und wahrnehmen, wie sie im Feuer aufgelöst werden, bis nur noch die verzehrende Flamme übrig bleibt. Auch wenn sich dabei auf einmal viele Gedanken kundtun; wir können nur immer wieder unser Denken auf diese Weise reinigen, bis eines Tages dann Ruhe – eine innere Leere - einkehrt, die Gedanken uns nicht mehr beherrschen und versuchen zu leiten.

Dieser Zustand kann in Tagen, Wochen oder gar Jahren entstehen, das hängt von der Größe unseres Denkbereiches ab und von der wirklichen Bereitschaft, ihn reinigen zu wollen.

 

Ist diese innere Denk-Ruhe erreicht, spricht man vom Erreichen der

 

ersten Stufe, der Konzentration.

 

 

Ist die völlige Denk-Ruhe erreicht, öffnet sich dem Übenden die Welt der bildlichen Wahrnehmung, die als

 

zweite Stufe Kontemplation

genannt wird.

 

In der völligen gedanklichen Ruhe tauchen dann aus unseren inneren Tiefen nun bildhafte Wahrnehmungen auf, die manchmal Bildsplitter oft aber auch ganze Abläufe/Handlungen beinhalten. Sie entspringen der emotionalen Fantasiekraft in uns, deren Quelle wir "unser Gefühl" nennen.

Meist verbindet sich diese Energie mit unserer Gedankenwelt und aktiviert weitere Gedanken. Auf diese Weise wird oft ein Aufrechthalten der inneren Leere in der Meditation, der Konzentration wie auch Kontemplation verhindert.

 

Abhilfe kann hier nur die Visualisierung des auflösenden Feuers/Licht schaffen, die wieder Ruhe in unsere Gedanken wie bildhaften Empfindungen bringt, indem wir alle Gedanken und Bilder im Feuer auflösen!

 

Müssen wir auch oft und immer wieder mit diesem Bild der Reinigung arbeiten, eines Tages ist es dann geschafft! Die Gedankenwelt und die bildlichen Empfindungen lassen nach, verblassen und entstehen eines Tages nicht mehr. Wir haben dann die beiden Wahrnehmungsebenen, die der Konzentration und der Kontemplation, gereinigt und befinden uns in dem Zustand der völligen Ruhe, der inneren Leere.

 

In diesem Zustand der Leere öffnet sich eines Tages in unserem tiefsten Inneren ein Tor, das uns in die direkte Verbindung mit den ursprünglichen Evolutionen, der Kraft der Schöpfungsenergie bringt, die wir innerlich in der Regel als helles (farbiges) oder auch kristallweißes Licht erkennen.

In der Mitte dieser Energie empfinden wir das Zentrum, dessen Stimme der Stille wir dann eines Tages durch regelmäßiges Üben - bei entsprechender Reife - deutlich und bewusst wahrnehmen.

 

Diese

dritte Stufe wird Wissenschaftlicher Versenkungsweg

 

genannt und in Indien als Yoga – die Einheit mit allem - bezeichnet. Er ist die bewusste Verbindung mit der eigenen Mitte (medi). In ihm sind Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft quasi ein gegenwärtiger Zustand. In ihm offenbaren sich dem Übenden aus der Mitte des Lichtes (der Symbolik des Zentrums des Universums) die ethischen Lehren der Naturgesetze und der Kräfte, die hinter diesen wirken. Sie drücken sich direkt im Leben aus. Ihre Bewertung bezeichnen wir als Moral.

 

Auf diesem Versenkungsweg des „bewussten an sich arbeiten“ veredelt der Mensch automatisch seinen Charakter und damit seine Handlungen, schafft mehr Klarheit und Frieden in seiner Welt. Er lebt dann auch in seiner äußeren Welt im Einklang mit den Wahrheiten der inneren Naturgesetze.

Der Geisteswissenschaftler nennt diesen Weg „ein stetiges Bemühen, die eigene Lebensfrequenz zu erhöhen und aufrecht zu halten“.

 

Wissenschaftlich bedeutet diese „Frequenzerhöhung, dass sich die Elektronen in unserem Körper schneller um ihren Zellkern schwingen, wodurch langsame, geringere Energien abprallen. Sie finden daher keinen Eingang in die Atomstruktur (Zellen) des Menschen, können weder sein Bewusstsein noch seine Handlungen erreichen.

Dies ist der Grund, warum Menschen, die die Wissenschaftliche Versenkung regelmäßig pflegen, z.B. viel widerstandfähiger gegen Krankheiten sind. Die hohe Schwingungsfrequenz schleudert diese durch die schnellere Drehung der Atome ab, bestehende Krankheitskeime heraus und schafft auf diesem Wege Gesundheit.

 

Krankheit ist demnach energetisch gesehen eine Blockierung der Zellbewegung, wodurch die Lichtkraft des Kerns nicht mehr zum vollen Ausdruck kommt.

 

Nach dieser Erkenntnis ist energetisch gesehen Krankheit nur Lichtmangel!

Dies sagten bereits die Inder in ihren Jahrtausende alten Lehren.

Vor rund 15 Jahren hat der Deutsche Wissenschaftler Prof. Albert Popp eindeutig nachgewiesen, dass kranke Zellen schwach elektromagnetisch abstrahlen, gesunde Zellen dagegen vor Licht strahlend blitzen.

Durch diese inzwischen unstrittigen Erkenntnisse der Wissenschaft ist genau genommen die Lichtkraft der Zelle, damit die o.g. Lehre der Inder, als Naturgesetz bestätigt worden und belegt die hier beschriebene wissenschaftliche Versenkungsform. 

 

Wissenschaftlich gesehen wird das Bewusstsein durch die Versenkung schwingungstechnisch erhoben, wodurch tiefere - oder bessere höhere - Erkenntnisse in unsere Verstandeswelt einfließen.

 

Grundlage jeder Entwicklung ist das Axiom der Evolution:

„Wo deine Konzentration ist, da bist du.

Wohin du deine Konzentration lenkst, zu dem (Ergebnis) wirst du!“

 

Die Anwendung des Wissenschaftlichen Versenkungsweges ist demnach Axiom und somit Naturgesetz des Evolutionsweges des Universums.

 

Wer diesen Weg nicht kennt oder einfach nicht gehen will, kann sich diesem Naturgesetz trotzdem nicht entziehen.

Sein Denken und Fühlen wird immer durch seine individuelle Konzentrationskraft bewegt und schafft Resultate. Diese können aufbauend förderlich oder aber negativ belastend sein. Die Persönlichkeit des Einzelnen schafft so die eigenen Lebensbedingungen, die – wenn ohne Weisheit bewegt – oft sehr belastend für einen selbst und seine Umwelt werden können. 

Somit folgt alles Leben diesem Evolutionsprinzip des Universums!

 

Der Mensch, als Träger seines freien Willens, entscheidet dabei stets alleinverantwortlich, welchen der beiden Wege er wählt:

Den des Wissenschaftlichen Versenkungsweges, der ihm hilft in Frieden und Harmonie zu leben; oder den seiner egoistischen, persönlichen Neigungen, deren fehlende Weitsicht ihm meist schicksalsträchtige Ergebnisse und Konflikte bringen, durch die er im Äußeren lernt.

 

 

Anleitung

zum

Wissenschaftlichen Versenkungsweg nach Innen

 

Wir stellen in ca. 60 cm Entfernung eine weiße Kerze auf.

Bei Gruppen sitzen wir im Kreis und stellen die Kerze in die Mitte, möglichst in Augenhöhe!

 

Wir sitzen gerade und aufrecht ohne Arme und Beine zu überkreuzen.

Wir atmen gleichzeitig durch beide Nasenlöcher über die Lungen ruhig und tief, jedoch ohne Druck bis in den Zwerchfellbereich hinein und füllen dann den oberen Bereich der Lungen vollkommen mit Luft.

 

Während der ganzen Übung bleibt der Mund entspannt und geschlossen.

Die Zungenspitze legen wir dabei entspannt an die Innenseite des Zahnfleisches der Schneidezähne. Die Zungenoberfläche liegt dabei vollkommen am oberen Gaumen.

Dadurch werden die Meridiane im Körper bewusst miteinander verbunden.

 

Damit wir alle nicht gewollten belastenden Energien (neg. Gedanken, die wir selbst geprägt haben oder Gedanken und Gefühle anderer Menschen) von uns fernhalten können, benötigen wir einen energetischen Schutz, der uns als Filter dient, damit nur Positives und Aufbauendes in uns einfließt.

 

Diesen Schutz erhalten wir durch den „Lichtschutzmantel“, der aus lichter Elektronenenergie besteht. Reflektierende Sonnenstrahlen auf dem Wasser entsprechen bildlich diesem Lichtschutzmantel. Wir magnetisieren ihn durch unsere eigene Konzentration und erschaffen ihn somit!

Hierzu konzentrieren wir uns auf unser Herz.

Aus der Herzspitze heraus visualisieren wir - sich kugelförmig ausdehnend – einen kristallweißen Lichtball. Wir sehen ihn sich ständig vergrößern, bis er uns vollkommen einhüllt, so wie Eidotter von der Eischale umhüllt wird.

 

Wir visualisieren, wie sich das kristallweiße Licht möglichst bis über einen Meter über unseren Körper hinaus ausdehnt.

Der Lichtschutzmantel durchströmt mit seinem Licht aus der Herzspitze kommend unser gesamtes Wesen; beginnend bei unserem gesamten Nervensystem, Adern, Venen, Organen, Sehnen, Muskeln, durch das Knochengerüst und durch die gesamte Hautfläche. Darüber hinaus dehnt er sich mindestens über einen Meter um uns herum aus!

 

Der elektronische Lichtschutzmantel wird durch die Konzentrationskraft des Einzelnen erschaffen und bleibt so lange intakt, wie wir in Harmonie bleiben. Bereits der Kleinste Missmut bringt ihn zur Auflösung! Dann müssen wir ihn sofort erneut aktivieren!

 

Auch wenn dieser Lichtschutz von uns anfangs nicht zu sehen ist; er entsteht augenblicklich durch unsere Konzentration und wirkt so stark wie unser Glaube, unsere Akzeptanz, an ihn ist.

 

Ohne Schutz könnten wir ansonsten negative Gedanken und andere Energien von außen in uns aufnehmen, die dann auf diesem Wege zu einem Teil unseres eigenen Wesens werden, was zusätzliches Karma bedeuteten kann.

 

Sehen, fühlen wir den Lichtschutzmantel uns vollkommen umhüllend und möglichst über einen Meter um uns herum, konzentrieren wir uns auf die Flamme der weißen Kerze, die vor uns steht.

 

Wir schauen die Flamme genau an, so als wenn wir sie später auswendig malen wollten.

Haben wir das Gefühl, die Flamme, ihre Farben und Formen genau zu kennen, so schließen wir die Augen und lassen sie während der gesamten Übung auf unserer Nasenspitze fixiert.

 

Wir stellen uns nun vor, in der Kopfmitte – dem „Mittelkopf-Zentrum – zwischen beiden Gehirnhälften zu sitzen. Von dort schauen wir auf die Stirninnenseite, die wir als „Filmleinwand“ für unsere neu entstehenden Wahrnehmungen betrachten.

 

Wir müssen nun passiver Beobachter sein und - ähnlich wie bei einem unbekannten Film im Kino – sehen und geschehen lassen, was geschieht!

Hierzu bitten wir nun die Flamme in Liebe und Demut auf unsere Stirninnenseite in Höhe/zwischen den Augenbrauen – dem „Fenster der Seele“, wodurch das geistige, visualisierte Licht eintritt.

Je nach unserer Entwicklung wird sich zeigen, wie weit sich die Flamme nähert. Es kann durchaus sein, dass sie, trotz des Rufes nach innen – sich außen vor unserer Stirn in verschiedener Entfernung zeigt.

Ebenso kann es sein, dass wir sie gleich auf der Stirninnenseite wahrnehmen. Wo und wie sich die Flamme zeigt, hängt u.a. von der Konzentrationskraft, der eigenen Entwicklung und dem persönlichen Karma ab.

 

Die Flamme kann sich daher z.B.

 

·         so zeigen, wie wir sie gesehen haben

·         sie kann die Farben, Formen völlig ändern

·         es können sogar Handlungen, wie Bildfolgen etc. wahrnehmbar sein.

 

Was immer wir auch sehen, wir müssen uns hierbei immer auf die Mitte der Stirninnenseite konzentrieren;

entstehen Flammen- oder Lichtformen konzentrieren wir uns immer auf deren Mitte!                   

 

Zum Schluss der Übung danken wir unserem Inneren für diese Gnade der Erfahrung.

 

Die Übung dauert anfangs maximal drei Minuten. Sie kann bei wachsender Konzentrationsstärke dann auf sieben oder neun Minuten verlängert werden, sollte jedoch 20 Minuten nicht übersteigen.

 

Bei regelmäßiger Übung und umsetzen des innerlich als richtig Erkannten in der äußeren Welt, wird sich das Licht - entsprechend unserer Entwicklung - weiter versenken, bis es vielleicht eines Tages bis zum Zentrum in unserem Herzen vordringt.

 

Wenn diese Übung eine starke und beständige Konzentration erreicht hat, sollten wir das Licht auf der Stirninnenseite bitten, uns zu unserem wahren Lebenszentrum – dem Herzen - zu führen. In der Kopfmitte „sitzend“ verfolgen wir dann, wohin sich das Licht bewegt und wo es „stehen bleibt“. Auch hier konzentrieren wir uns dann wieder auf die Mitte – das Zentrum – des Lichtes!

 

Das in der Übung Wahrgenommene sollte in einem Lichtübungs-Tagebuch niedergeschrieben werden, damit in späterer Zeit die oft anfangs unverständlichen Wahrnehmungen später noch einmal durchgefühlt werden können, wenn wir auf diesem Weg vorangeschritten sind.

 

 

Die hier beschriebene wissenschaftliche Versenkungsform wurde bereits in den ältesten Texten der Welt, wie u.a. dem Vischnu-Purana beschrieben, in denen erklärt wird, wie Brahman im stillen, aufrechten Sitz (Asana) auf der offenen Lotusblüte sitzt und sich nach innen zum Licht(punkt) versenkt, wodurch er die Welt erschuf.

Auch der Prinz Siddharta benutzte diese Form „der rechten Sammlung“ der Versenkung nach Innen, die ihn zum „Erwachen“ zum Buddha werden ließ.

 

Im historisch wohl ältesten Text, dem Rigg-Veda, wird bereits die Versenkung zum Licht(punkt) und den damit verbundenen sieben Schwingungsebenen des Lichtes besprochen.

 

Da die Lehre des wissenschaftlichen Versenkungsweges aus dem Ursprung der Quelle allen Seins stammt, ist sie gleich den Strahlen der Sonne, die auch für alles Leben gegeben sind, grundsätzlich kostenfrei und damit aus reiner Liebe zu den Geschwistern auf Erden weiter zu geben.

Die Erfahrungen zeigten, dass die Übung mit Geld oder sonstigen Leistungen verbunden nicht zur Tiefe in der Versenkung führt!

 

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