REIKI- Gefahr oder Hilfe?

- Das Prinzip des wahren Heilens -

 

 

Der japanische Begriff REIKI wird von den Ausübenden mit den Begriffen:

 

RE(I)      = universelle

 

KI            = Lebensenergie

 

bezeichnet. Übersetzt man diesen Begriff jedoch genauer, bedeutet er

 

KI            = Geist, und als „großes KI“ = „Geist, der durch die Tür geht“, was als Symbol für Aktivität steht.

 

RE(I)      = kann sinninhaltlich am besten mit der Annahme bzw. dem Dank verstanden werden.

 

Die Übersetzung von REIKI bedeutet somit:

Die Annahmen/Akzeptanz der Geist - (Gott) Energie durch „tätig werden“.

 

Gemeint ist hiermit die Aktivierung der universellen Kraft des Ursprungs, der Erschaffer – und Erhaltungsenergie unserer physischen Sonne und damit unseres gesamten Sonnensystems.

 

Diese Urkraft bzw. dieser Weg ist seit Anbeginn der Zeit als „das Heranziehen der Lebensenergie“ über den Versenkungsweg nach Innen bekannt und wird in allen geistigen Gruppen weltweit genutzt, um mit der inneren Quelle in Kontakt zu kommen. Diese Urkraft wirkt sich feinstofflich zuerst im Lebensrhythmus der Sonne aus, die - nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen - sich ca. alle 7 Minuten verengt und ausdehnt, also quasi “atmet”.

 

Dadurch wird die Lebensenergie in das Sonnensystem hineingeleitet und abgestrahlt. Sie wirkt nun stofflich, in dem sie die Erde erwärmt, Nahrung wachsen lässt und mit ihrer Heilenergie auf alle Lebensformen Einfluss nimmt.

 

Die Sonne wurde aufgrund dieser Erkenntnisse bereits in allen alten Kulturen als Lebensspender verehrt.

Die Menschen wandten sich ihr morgens - bei ihrer Geburt am Himmel - zu und konzentrierten sich auf ihren Lichtball. Sie versuchten, gedanklich wie gefühlsmäßig, die Sonnenmitte innerlich zu erfassen und sich mit diesem zentralen Lichtpunkt - der absoluten Schöpfungsquelle der universalen Kraft - zu vereinen. Auf diesem Wege wollten sie die Energien und Eigenschaften des Lebens der Sonne in sich aufnehmen und mit der eigenen Mitte in sich selbst verbinden, dem Zentrum in uns, das der Sonnenenergie gleicht - das heilige Herzzentrum.

 

Große Bedeutung erhält dieser Versenkungsweg nach Innen - zum Ursprung - oder Meditation  in den heiligen indischen Lehren des Brahmanismus

- insbesondere in dessen Kernlehre, der Bhagavad-Gita -

und in den Original-Lehren Gautamo Buddhas,

der durch diesen Weg zum völligen Erwachen – dem inneren Verständnis über die Schöpfung - kam.

 

Diesen und allen anderen alten Quellen ist zu entnehmen, dass der Versenkungsweg nach Innen - der bewussten zulassenden Verbindung - mit der “Quelle hinter der Sonne”, deren Kern auch im Menschen, in seinem Herzen verankert ist, sehr viel eigene Hinwendung, Geduld und Konzentration verlangt.

 

Mikao Usui ging diesen Weg als Buddhist. Er übte sich jedoch nachweislich nicht in den Original-Lehren Gautamo Buddhas, sondern in einer abgewandelten Lehre, dem so genannten JODO-Buddhismus, der eine eigene Sichtweise der Urlehre Gautamo Buddhas zum zentralen Inhalt hat, dem AMIDA-Buddha.

Dem gegenüber hat Gautamo Buddha aber seine Original-Lehre selbst als wahrhaftig - also wahr und ursprünglich – daher als all-umfassend richtig erkannt und gelehrt.

 

Veränderungen seiner Original-Lehren sind daher völlig überflüssig. Sie tragen zudem stets die Gefahr einer Inhalts- wie Sinnverzerrung und ggfs. völligen Veränderung in sich, was u.a. zum Verfälschen der Original-Lehre führen kann, von der wir aber durch Gautamo Budhha selbst wissen, dass sie direkt zur wahren Quelle führt, was das Leben Gautamos auch eindeutig bewiesen hat.

Unter diesem Hintergrund ist die Lehre von Mikao Usui zu betrachten, der selbst von einer großen Liebe geführt wurde; den Menschen einfach und schnell helfen zu wollen.

 

Baute Usui aber seine Lehre auf den universellen Naturgesetzen des Kosmos auf?

 

In allen großen reinen Lehren, wie auch von allen großen Lehrern der Menschheit, ist das geistige Gesetz des Heilens immer wieder deutlich erklärt worden.

Die Aussage von Jesus ist wohl für die westliche Welt die bekannteste Formulierung, die eindeutig ist und gleichzeitig klare Anweisungen enthält.

 

So sagte Jesus nach einer “Wunder”-Heilung:

“Nicht ich bin es, sondern dein Glaube hat dir geholfen!”

 

Diese Aussage belegt: Heilen kann also nur ein Jeder sich selbst, in dem er seinen festen Glauben - gesund sein zu wollen - als Wahrheit vollkommen unbeirrt annimmt, festhält und dadurch Heilung erlangt.

 

Die heutige Wissenschaft bestätigt das Gesetz durch ihre medizinischen Testserien mit den Placebo-Tests.

Hierbei werden einigen Patienten einer Testserie neutrale, d.h. wirkungslose Medikamente gegeben, die bei den Probanden trotzdem gesundheitliche Verbesserungen teilweise sogar Heilungen verursachen.

Die Wissenschaft nennt diesen Effekt: die Heilkraft der Einbildung.

Und sie hat recht!

 

Genau genommen aktiviert diese “Einbildung” die feste Glaubenskraft an die

Gesundung und wirkt so auf den körpereigenen Selbstheilungsmechanismus, der in jeder Lebensform nachweislich vorhanden ist und den jeder kennt, z.B. die automatische Heilung kleiner Wunden bei Mensch wie Tier, das Überwinden von Husten und Schnupfen durch das Immunsystem etc.

 

Dem Selbstheilungsprozess hilft die westliche Medizin in der Regel durch Medikamente und fördert so die Regeneration.

Wissenschaftlich gesehen erneuern sich alle unsere Zellen in einem Siebenjahres-Rhythmus; wir sind alle 7 Jahre quasi “rund um erneut” und könnten dabei theoretisch innerhalb dieses Erneuerungsprozesses alle disharmonischen Gegebenheiten/ Krankheiten durch den Erneuerungsprozess der Zellen auflösen. Dafür müssten wir nur genug Glaubenskraft einsetzen und uns tiefer mit der Handhabung der wahren Gesetze des Heilens befassen.

 

Wenn sich also grundsätzlich ein Jeder durch festen Glauben und Konzentration jederzeit selbst heilen kann, wofür brauchen wir dann Geistige Heiler?

 

Geistig Heilen bedeutet, dem Hilfesuchenden die eigene Anwendung der Heilgesetze zu erklären:

Die rechte Lebens- und Ernährungsweise wie pflanzliche Nahrung, Verzicht auf Nikotin und Alkohol etc., sowie das Wirken der Geistigen Licht-Kräfte.

 

Nur durch dieses aktiv angewandte Wissen kann jeder sein Leben selbst innerlich gestalten, harmonisieren und damit völlige Gesundheit erlangen.

Auf diesem Wege wurden bereits immer wieder - selbst schwere - Krankheiten aufgelöst, die nach westlicher Medizin als nicht heilbar und somit als “Wunderheilung” bezeichnet wurden.

 

Würde nun ein “Heiler” im o.g. Selbstheilungsprozess sich quasi als “Mittler” einmischen und (ein)wirken, so würde er selbst, statt des Heilenden die kosmischen Energien bewusst “heranziehen”. So direkt aktiviert nehmen diese Kräfte die persönliche Prägung des Verursachers, also des Heilers (als Mittler) an und fließen dann an den Patienten weiter.

 

Sollte der “Heiler” zudem auch noch Raucher und/oder Alkoholtrinker sein, würde er die ursprünglich reine kosmische Energie mit seiner eigenen belasteten Energie beschmutzen, was sich dann als zusätzliche Belastung bei dem Kranken auswirkt.

 

Kann der Kranke die ankommende Heilkraft nun nur teilweise oder - im schlechtesten Falle - gar nicht annehmen, muss das Licht seiner kosmischen Bestimmung folgen und wieder zur Quelle allen Ursprungs zurück fließen.

 

Dies geschieht, indem die nicht genommene Energie zuerst direkt zum Mittler/Heiler zurückfließt, dort den belasteten (kranken) energetischen Teil der Kraft abgibt, um dann wieder gereinigt in den reinen Urzustand in die universelle Energie zurück zu fließen.

 

Bildlich gesprochen ist die auf diesem Weg zurück fließende Energie durch Kontakt mit den Patienten “infiziert” worden. Diese „infizierte Energie“ wird nun direkt an den Mittler/Heiler zurück gegeben - dem Verursacher des Reinigungsprozesses - um dann gereinigt wieder in die Quelle des kosmischen Lichtes einzutreten.

 

Ist dieser Ablauf Theorie oder Wahrheit?

 

Gespräche mit seit sehr langen Jahrzehnten arbeitenden wirklich aktiven Licht-Heilern haben unter anderem das o.g. bestätigt.

Im Alter “um die 60 Jahre” traten bei einigen Befragten auf einmal mehr oder minder starke körperliche wie auch geistige Disharmonien teilweise so stark auf, dass sie sogar die Lichtheilungstätigkeit aus gesundheitlichen Gründen aufgeben mussten.

 

Dieses Phänomen ist auch von Herrn Usui bekannt, der vielen Menschen half, dennoch genau genommen viel zu jung mit 62 Jahren plötzlich sehr krank wurde und starb, obwohl er doch das gesamte große Heilwissen der universellen Kraft des Reiki zu seiner Verfügung gehabt hat.

 

Eine völlig entgegengesetzte Wirkung entstand interessanterweise bei fast allen Schülern von Herrn Usui, die er nicht selbst durch Reiki heilte, sondern denen er lediglich die Heilübung des Reiki nur zur eigenen Anwendung erklärte. Sie wurden entgegen Herrn Usui und den vorgenannten Heilern alle sehr alt!

 

Ist dies ein deutlicher Hinweis, dass es bei der Übung des Reiki ausschließlich darum geht, einem anderen die eigene Heilkraftaktivierung weiter zu geben, statt sich in den Heilungsprozess als Mittler einzuklinken?-

 

Woran kann es liegen, dass die kosmische Heilenergie die aktiven “Heiler” krank machen kann?

 

Ein Grund liegt im o.g. “Ablagern” der geprägten negativ beladenen Energie direkt beim Heiler. Lange Jahre solcher Tätigkeit können eines Tages zu einem “Übergewicht” dieser Belastung führen, die den ätherischen wie physischen Bereich massiv durchdringt und sich als Krankheit auswirkt.

 

Ein weiterer Punkt ist die bewusste Veränderung des geistigen Gesetzes durch die menschliche Eigenart eine ursprünglich gegebene Lehre/Lehrsystem zu erweitern, zu

ergänzen und damit meist verändern zu wollen, anstatt die ursprüngliche Reinheit der Lehre mit ihrer großen Wirkkraft zu bewahren und anzuwenden.

 

Drittens kann die herbeigerufene Urkraft nicht heilen, wenn das hierbei wirkende Gesetz der Göttlichen Liebe dabei gebrochen wird.

Dies geschieht, wenn für die heilige Handlung des Heilens Geld, Spenden oder sonstige (Gegen)leistungen direkt oder indirekt erwartet bzw. verlangt werden.

 

Heilung ist ein göttlicher Akt und kann nur in selbstloser forderungsfreier Liebe wirken, so wie auch die Sonne in großer Liebe uns mit ihrer Lebensenergie dient und heilt, ohne irgend etwas von uns zu fordern.

Wer die kosmische Heilenergie, die selbstlose Liebe durch (Gegen)Leistungen, die er erwartet erniedrigt, vernichtet durch seinen gewollten Eigenvorteil die göttliche Kraft und damit ihre energetische (Heil)Wirkung, was auch zusätzliche karmische Belastung bedeutet.

Der o.g. Placebo-Effekt ist hiervon natürlich unabhängig, da er durch den Patienten selbst entsteht.

 

Viertens wird gerade in der westlichen Welt gerne vergessen, dass der innere hohe Kontakt zur Geistigen Welt und ihren Energien nur durch große Disziplin und selbstlose Lebensentfaltung über lange Jahre der Übungen hinweg auf den Weg der wahren “der rechten Meditation” – der direkten Verbindung mit der göttlichen Kraft - erreicht werden kann.

 

Auf diesem in der Regel Jahrzehnte dauernden Weg (und oft über viele Leben) werden bei der Entwicklung innerer Reife dann Tore durchschritten, so genannte Einweihungen erlangt, die ausschließlich immer auf der inneren Ebene durchgeführt und nie von physischen Lehrern abgehalten und übertragen werden können.

Daraus ergibt sich, dass weder in Wochenendkursen - und dann noch gegen Geld - dieses wahre alte Wissen vermittelt werden kann, noch die heiligen Einweihungen so vollziehbar sind, weshalb diese Verfahren völlig nutzlos sind. Sie wirken daher nur in der ersten geistigen Stufe der Einbildung und im äußeren Glauben und haben wenig anhaltende Wirkung!

 

Die wenigen wahren Heiler dagegen sind Menschen, die nach den Geistigen Prinzipien - den Göttlichen Gesetzen - wirken und wahre beständige Heilung dadurch erreichen, dass sie den Patienten helfen, sich selbst zu heilen, in dem sie erklären, wie die Prinzipien der kosmischen Gesetze aktiv im geistigen und wie im physischen Leben zu integrieren sind.

 

Diese Heiler sind entsprechend dem Gesetz der kosmischen Energie alle durch ihre Herzen in den o.g. Weg der rechten Meditation eingewiesen und über den Versenkungsweg nach Innen in das Heilwissen eingeweiht worden.

Diese wahren Heiler haben daher auch detailliertes Wissen über den Lichtschutz, der einer jeden geistigen Aktivität grundsätzlich vorausgehen muss.

 

Helfen wollen ist eine gute und sehr schöne Sache.

Wenn aber die Gesetzmäßigkeiten nicht bekannt sind und daher nicht eingehalten werden, insbesondere wenn der Eigenvorteil des Geldnehmens über den selbstlosen Heildienst steht, entstehen immer Chaos, Krankheit und Leiden, wie die vorgenannten Hinweise beweisen - also genau das Gegenteil von dem, was der uneingeweihte “Heiler” erreichen will.

 

Fazit:

 

1. Es gibt keinen oberflächlichen mal schnell erlernbaren gefahrlosen Weg des wahren Geistigen Heilens, den andere an einem vollziehen können.

 

2. Jeder kann sich nur selbst durch Annahme wahren Wissens und deren Umsetzung heilen.

 

3. Ein wahrer Heiler muss in sehr hohem Wissen stehen, um die Heilgesetze überhaupt richtig weitergeben zu können.

 

4. Heilung wirkt nur durch den Menschen als Selbstheilung im eigenen Körper.

TCM-Kräutergetränke, körperliche Anwendungen und Medikamente sind Hilfsfaktoren, die ihre Wirkkraft - entsprechend der bewussten völligen Annahme der Heilkraft des Menschen - freisetzen können.

 

5. Lichtkraft wirkt nie wenn Geld oder (Gegen)Leistungen erwartet werden,

sondern nur durch die selbstlose Annahme des tiefen Glaubens und der Liebe an diese Kraft.

Wer daher lernt, seinen eigenen Weg zum Herzen zu gehen und bereit ist, sich genug Zeit für seine innere Entwicklung zu nehmen,

wer selbstlos ohne Gegenleistung heilen will,

der wird eines Tages zum wahren Geistigen Heiler werden

und kann dann seinen Geschwistern auch wirklich helfen.

 

Dies ist seit alters her der wahre Weg des Heilens, den auch Mikao Usui seinen Mitmenschen wieder ins Bewusstsein bringen wollte, indem er ihnen den alten Weg aufzeigte, sich selbst zu heilen. Er nannte ihn REIKI, den universellen Geist!

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